Raumplanung

Grundsätze

Wegleitender Erlass im Bereich der Raumplanung und Baurechtsgebung ist das Bundesgesetz über die Raumplanung (RPG), das durch mehrere Verordnungen und die jeweiligen kantonalen Baugesetze und kommunalen Baureglemente ergänzt wird. Das Oberziel der Schweizerischen Raumplanung besteht in der Sicherstellung der haushälterischen Nutzung des Bodens und der geordneten Besiedelung des Landes. Dabei finden die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Wirtschaft gleichermassen Beachtung, sollen doch die räumlichen Voraussetzungen für die Wirtschaft geschaffen und erhalten und gleichzeitig eine angemessene Trennung von Wohn-, Industrie- und Gewerbegebieten angestrebt werden.

Die Raumplanung in den einzelnen Kantonen läuft nach einer dreistufigen planerischen Entscheidungsfolge ab:

  1. Die behördenverbindliche Richtplanung legt die gewünschte räumliche Entwicklung des Kantons fest.
  2. Mit der grundeigentümerverbindlichen Nutzungsplanung werden Zweck, Ort und Mass der Bodennutzung je Landparzelle festgelegt.
  3. Im Baubewilligungsverfahren geht es darum, ein bestimmtes Bauvorhaben auf seine Vereinbarkeit mit Plänen und Vorschriften zu prüfen.

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